Nach den A-Säulen sucht man bei den sieben neuen Linde-Xi-Roadster-Modellen im Traglastbereich von 1,4 bis 2,0 Tonnen vergeblich; im Gegenzug finden Fahrerinnen und Fahrer bislang ungekannt große Sichtfelder auf Fahrweg, Gabelzinken und Umgebung. Diese konsequent sichtoptimierte Konstruktion macht das Arbeiten gerade in unübersichtlichen oder stark frequentierten Lagerbereichen erheblich sicherer – und damit auch produktiver.
In der Intralogistik sind Flurförderzeuge mehr als nur Transportmittel. Sie bilden zentrale Glieder einer Kette, die über Produktivität, Sicherheit und damit über die Wettbewerbsfähigkeit entscheidet. Jede Verzögerung, jedes Risiko und jede Ineffizienz wirken sich direkt auf die Bilanz aus. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Je besser die Fahrzeuge auf die Einsatzszenarien zugeschnitten sind, desto mehr Wertschöpfung lässt sich am Ende des Tages generieren. Eben hier kommt der neue Linde-Xi-Roadster ins Spiel.
Ein Stapler, der den Blick freigibt
Sicht ist bei Staplern kein nettes Extra. Wer täglich Lasten auf engem Raum bewegt und präzise ein- oder auslagern muss, weiß genau: Schon die kleinste Sichtbehinderung kann jeden Arbeitsprozess ausbremsen und im Fall der Fälle sogar gefährlich werden. Bei der Entwicklung der neuen Linde-Xi-Roadster-Modelle haben die Ingenieurinnen und Ingenieure diesem Aspekt besonderes Gewicht beigemessen – und konsequent auf die sonst üblichen A-Säulen verzichtet. Das Ergebnis kann sich wortwörtlich sehen lassen: Im Zusammenspiel mit weiteren sichtoptimierten Merkmalen wie dem abgesenkten Stirnblech und den möglichst schmal ausgeführt Dach- und Querstreben erhalten Bedienende ein nahezu uneingeschränktes Sichtfeld nach vorne, zur Seite und nach oben. Wer außerdem einen gänzlich ungehinderten Blick nach oben mit maximalem Schutz vor herabfallenden Objekten kombinieren will, ist mit dem optionalen großflächigen Panzerglasdach auf der sicheren Seite.



Das Prinzip Roadster – die Vorteile in der Praxis:
Risikominimierung
Freie Sichtfelder reduzieren das Risiko von Kollisionen mit Lagerinfrastruktur beziehungsweise anderen Geräten oder Fußgängern. Dies minimiert Schäden sowie Ausfallzeiten – und ermöglicht potenziell niedrigere Versicherungskosten.
Effizienzsteigerung
Beschäftigte können Lasten schneller, präziser und mit weniger Korrekturbewegungen aufnehmen und platzieren. Gerade in hochfrequentierten Lagern mündet dieser Zeitgewinn pro Prozess in einer signifikant höheren Umschlagsleistung.



Technologievorsprung mit Sicherheitszertifikat
Zugegeben: Ein so hohes Maß an „Offenheit“ mag bei dem einen oder anderen Staplerprofi vielleicht eine gewisse Skepsis hervorrufen. Hält das Dach auch ohne A-Säulen wirklich stand, wenn im Lageralltag beispielsweise eine Last aus dem Regal rutscht? Linde MH beantwortet diese Frage mit einem unmissverständlichen Bekenntnis zu maximaler Sicherheit, die in genormten Stresstests überprüft wurde.
Das Dach des Linde-Xi-Roadsters hat die anspruchsvollen Prüfungen nach ISO 6055 4.4.2 (Dynamic Test) und ISO 6055 4.4.3 (Impact Drop Test) sowie der Norm für Sicherheitsverglasungen ISO 16936-1 (Widerstandklasse P4A) mit Bravour bestanden.
Die Norm ISO 6055 ist hierbei der entscheidende Maßstab der Branche. Sie simuliert das Worst-Case-Szenario: den Aufprall einer schweren Last sowie den Einschlag eines harten, konzentrierten Gegenstandes aus großer Höhe. Das Geheimnis dieser Stabilität liegt in der cleveren Verlagerung der strukturellen Kräfte. Der obere Dachrahmen ist direkt mit den verstärkten B-Säulen des Staplers verbunden: jenen Säulen, an denen auch die Linde-typischen obenliegenden Neigezylinder des Hubmastes verschraubt sind. Sie bilden ein extrem stabiles Rückgrat, das alle einwirkenden Kräfte sicher aufnimmt und in das Chassis ableitet.

Ergonomie, die sich auszahlt
Natürlich machen Sicherheit und ausgezeichnete Rundumsicht allein noch keinen guten Arbeitsplatz. Daher bieten die als Drei- oder Vierradvarianten erhältlichen Linde-Xi-Roadster passend zum offenen Fahrzeugkonzept optional die innovative Linde Steer Control. Statt per klassischem Lenkrad erfolgt die Steuerung über ein in die linke Armlehne integriertes Mini-Wheel oder einen Joystick. Dieses Ergonomie-Plus sorgt nicht nur unmittelbar für ermüdungsfreieres Arbeiten und mehr Konzentration selbst in langen Schichten; es kann zum entscheidenden Argument im Wettbewerb um Fachkräfte werden, die sich einen sicheren, belastungsarmen Arbeitsplatz wünschen.
Ein starkes Fundament: die innovative Linde Xi-Baureihe
Technisch basieren die neuen Linde Xi14 – Xi20 R (Dreirad) und Linde Xi16 – Xi20 RP (Vierrad) auf den entsprechenden Standardversionen der aktuellen Elektrostapler-Baureihe mit vollintegrierter Lithium-Ionen-Batterie. Sprich: Neben der Sichtoptimierung überzeugen die Geräte auch mit den Xi-typischen Mehrwerten. Dazu zählen etwa der trotz der kompakten Fahrzeugabmessungen sehr geräumige Arbeitsplatz sowie die großzügige Trittstufe, die ein bequemes Ein- und Aussteigen ermöglicht. Und wie die Standardversion setzt auch der Linde-Xi-Roadster auf leistungsstarke Synchron-Reluktanzmotoren und eine umfassende Schwingungsentkopplung. Hinzu kommen zählbare Vorteile in Sachen TCO (Total Cost of Ownership): So sorgt unter anderem die Verlängerung der Wartungsintervalle für das Hydrauliköl auf 6.000 Betriebsstunden für reduzierte laufende Kosten.

Veröffentlicht am 11.09.2025


